Europaschule
Die hessichen Europaschulen beschäftigen sich im Unterricht auch mit Themen, die sich besonders dem Thema Europa widmen. Dabei spielen nicht immer die politischen und geographischen Gegebenheiten ein Rolle, sondern auch Themen wie:
- Welche Spiele spielen die Kinder in anderen europäischen Ländern?
- Wie wird Weihnachten in anderen Ländern gefeiert?
- Welche Lieder singen Kinder in anderen Ländern?
Die Ergebnisse dieser Unterrichtseinheiten werden Bestandteil des Europaportfolios, das die Kinder ab der 3. Klasse führen.
Die Europawoche 2010 wurde in diesem Jahr durch verschiedene Aktionen vom 03. bis zum 05. Mai gefeiert.
Neben diesen Unterrichtsthemen gibt es auch Europaschulprojekte, die an der Textorschule erfolgreich realisiert werden.
- Leseprojekt: Wir treffen uns jede Woche um gemeinsam zu lesen. Auf diese Stunde freuen wir uns besonders. Wir lesen Geschichten verschiedener europäischer Autoren und lernen so auch ander Kulturen kennen. Die Kinder der Klasse 2c und 4c.
- Hessisches Europa-und Sprachenportfolio: Wir arbeiten ab der 3. Klasse gerne mit dem Europa-und Sprachenportfolio. Dort sammeln wir unsere Erfahrungen und Kenntnisse über andere Sprachen, Kulturen und Länder. Im Laufe der Zeit sehen wir unsere Lernfortschritte. Es ist toll, dass das Portfolio so bunt, kreativ und ansprechend gestalltet ist. Ferner knüpft es nah an unsere Lebenswelt an. Am Ende unserer Schullaufbahn besitzen wir eine Art Sammelmappe unserer Schulentwicklung.
- Der bilinguale Zweig Deutsch/Französisch: Seit 1997 lernen die Schüler jeweils einer Klasse pro Jahrgang in deutscher und französischer Sprache. Die Klassen werden je zur Hälfte von Kindern aus Familien, in denen Französisch gesprochen wird und aus Familien, in denen kein Französisch gesprochen wird, besucht. Neben denm reinen Spracherwerb stellt der Sachunterricht in zwei Sprachen das Kernstück des bilingualen Unterrichts dar. Er fördert und unterstützt die Entwicklung zur Kommunikationsfähigkeit und intensiviert das Hörvertsehen. Der Einsatz von muttersprachlichen Lehrkräften garantiert eien authentische Aussprache bei den Kindern und implementiert die französische Kultur in den Unterricht. Alle Jahrgänge der "Bili-Klassen" dokumentieren einen Teil ihrer Arbeit in der französischen Schülerzeitung" JOUBI" (le Journal des petits bilingues), die zweimal im Jahr erscheint. Beim Feiern von französischen Festen u.a. "la Galette des rois" sowie "La Mi-caréme" wird auch den deutschen Klassen in besinderen Veranstalltungen die französische Kultur nahe gebracht. Zudem dürfen einmal im Jahr alle 4.Klassen einen ganzen Tag in Straßburg (Frankreich) verbringen. Neben französischen Gewohnheiten lernen die Kinder dort die Europäischen Institutionen kennen. Jedes Jahr werden Theaterstücke in beiden Sprachen einstudiert und bilingualen sowie nicht bilingualen Klassen vorgeführt. Zur Vertiefung der Lektüren, die im Unterricht durchgenommen werden , können die Schüler die französische Bibliothek, die von Müttern geführt wird, zwei mal in der Woche besuchen. Einmal pro Jahr findet ein "Lesefest" statt, bei dem ein gelesenes französisches Buch von den Kindern vorgestellt wird. Ehemalige Schüler der Textorschule (5.u.10.Klasse des weiterführenden Gymnasiums der Carl-Schurz-Schule), helfen den Schülern beim Aussuchen der Bücher un der Präsentation. Ein reger Austausch hat sich mit der Schule "Saint-Nicolas 2" in Haguenau (Frankreich) etabliert. Die Schüler korrespondieren, treffen sich bei eintägigen Fahrten oder auf mehrtätigen Klassenfahrten. Die Schüler führen ab der ersten Klasse ein Sprachenportfolio.
- Musikprojekt
- Kunstprojekt


